
Natrolith
Weißer bis farbloser Zeolith, oft nadelig kristallisiert.
- Farbe
- farblos, weiß, gelblich
- Herkunft
- Russland, Indien, Australien
- Chakra
- Krone
- Themen
- Klarheit, Leichtigkeit
- Härte (Mohs)
- 5–5,5 (Natrolith ist relativ weich und empfindlich gegenüber Kratzern und Stößen, daher für Ringe und Armbänder nur bedingt geeignet.)
- Mineralklasse
- Zeolith-Gruppe, Natrium-Aluminium-Silikat (Na₂Al₂Si₃O₁₀·2H₂O)
Beschreibung
Natrolith ist ein farbloser bis weißer, gelegentlich auch gelblicher Vertreter der Zeolith-Gruppe und bildet häufig nadelige oder faserige Kristalle. Er kommt vor allem in Hohlräumen vulkanischer Gesteine vor, mit bedeutenden Fundorten in Russland, Indien und Australien. Aufgrund seiner zarten Erscheinung und seines seidigen Glanzes wird Natrolith gelegentlich für Sammlerschmuck verwendet, ist jedoch wegen seiner geringen Härte und Empfindlichkeit eher selten in Alltagsstücken zu finden.
Überlieferte Bedeutung
Natrolith gilt traditionell als Stein der Klarheit und inneren Ordnung. Er wird mit Leichtigkeit und geistiger Frische verbunden.
Geschichte
Der Name Natrolith wurde 1803 von Martin Heinrich Klaproth geprägt und bezieht sich auf den Natriumgehalt und die typische nadelige Kristallform (griechisch 'lithos' = Stein). Historisch wurde Natrolith vor allem als Sammlermineral geschätzt. Überlieferte Mythen oder traditionelle Anwendungen sind kaum dokumentiert.
Pflege
Natrolith sollte nur mit lauwarmem Wasser und milder Seife gereinigt werden. Ultraschall- oder Dampfreinigung ist nicht geeignet, da der Stein empfindlich auf Hitze und starke Vibrationen reagiert. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen vermeiden, da der Stein Wasser verlieren und spröde werden kann. Kontakt mit Parfum, Kosmetika und Salzwasser sollte vermieden werden; am besten separat und gepolstert aufbewahren.
Echtheit erkennen
Echter Natrolith zeigt meist nadelige oder faserige Kristallaggregate und einen glasartigen bis seidigen Glanz. Er wird selten behandelt oder gefärbt, Imitationen sind im Handel kaum verbreitet. Bei Unsicherheit hilft eine mineralogische Bestimmung, da Verwechslungen mit anderen Zeolithen möglich sind.
Bergkristall
Selenit
Howlith