
Jade
In Asien seit Jahrtausenden der „Stein des Himmels“.
Auch bekannt als: Jadeit, Nephrit, Imperial Jade, Chinesische Jade
- Farbe
- grün
- Herkunft
- Myanmar, China, Guatemala
- Chakra
- Herz
- Sternzeichen
- Waage, Widder
- Themen
- Glück, Harmonie
- Härte (Mohs)
- 6–7 (Jade ist für Schmuck wie Anhänger, Ohrringe und Armreifen gut geeignet, bei Ringen sollte sie vor harten Stößen und Kratzern geschützt werden.)
- Mineralklasse
- Jade ist ein Sammelbegriff für die Minerale Jadeit (NaAlSi₂O₆, Pyroxengruppe) und Nephrit (Ca₂(Mg,Fe)₅Si₈O₂₂(OH)₂, Amphibolgruppe).
Beschreibung
Jade ist ein traditionsreicher Schmuckstein, der meist in sattem Grün, aber auch in Weiß, Gelb oder Lavendel vorkommt. Die wichtigsten Vorkommen liegen in Myanmar, China und Guatemala. Jade wird seit Jahrtausenden für Schmuck, Amulette und Kunstgegenstände geschätzt. Im Schmuckbereich überzeugt sie durch ihre hohe Zähigkeit und den charakteristischen seidigen Glanz.
Überlieferte Bedeutung
Jade gilt in China als Glücksstein und Symbol für Weisheit und Harmonie.
Geschichte
Jade wurde in China bereits vor über 7000 Jahren als Symbol für Reinheit, Weisheit und Macht verehrt. Der Name stammt vom spanischen 'piedra de ijada' (Lendenstein), da man dem Stein schützende Kräfte zuschrieb. In Mittelamerika und Neuseeland war Jade ebenfalls ein bedeutendes Kult- und Schmuckmaterial.
Pflege
Jade kann mit lauwarmem Wasser und milder Seife gereinigt werden. Ultraschall- oder Dampfreinigung sollte vermieden werden, da sie feine Risse verursachen kann. Direkte Sonneneinstrahlung und starke Hitze sind zu meiden, da sie die Farbe beeinträchtigen können. Kontakt mit Parfum, Kosmetika und Salzwasser sollte vermieden werden; am besten separat aufbewahren.
Echtheit erkennen
Echte Jade fühlt sich kühl und schwer an, zeigt oft eine faserige oder körnige Struktur. Häufig werden Jade-Steine gefärbt oder mit Polymer stabilisiert, um Farbe und Glanz zu verbessern. Imitationen bestehen oft aus gefärbtem Quarz, Glas oder Serpentin.
Aventurin
Bergkristall
Nephrit