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Prasiolith

Prasiolith

Seltene grüne Quarzvarietät, meist durch Brennen von Amethyst gewonnen.

Auch bekannt als: grüner Amethyst, Vermarin, grüner Quarz

Farbe
blassgrün bis grün
Herkunft
Brasilien, Polen, USA
Chakra
Herz
Sternzeichen
Zwillinge, Waage
Themen
Erneuerung, Harmonie
Härte (Mohs)
7 (Prasiolith ist mit einer Mohs-Härte von 7 relativ hart und eignet sich gut für die meisten Schmuckarten, auch für Ringe und Armbänder. Dennoch kann er bei starken Stößen oder Kontakt mit härteren Materialien verkratzen.)
Mineralklasse
Quarzgruppe, chemische Zusammensetzung: SiO₂
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Beschreibung

Prasiolith ist eine seltene, blassgrüne bis grüne Varietät des Quarzes, die meist durch Brennen von Amethyst entsteht. Sein frischer, transparenter Farbton macht ihn zu einem beliebten Schmuckstein, besonders in modernen Designs. Die wichtigsten Fundorte liegen in Brasilien, kleinere Vorkommen gibt es in Polen und den USA. Prasiolith wird vor allem als facettierter Stein in Ringen, Anhängern und Ohrringen verarbeitet.

Überlieferte Bedeutung

Prasiolith gilt traditionell als Stein der Erneuerung. Er wird mit Harmonie und innerem Gleichgewicht verbunden.

Geschichte

Der Name Prasiolith stammt vom griechischen 'prason' (Lauch) und 'lithos' (Stein) und bezieht sich auf die lauchgrüne Farbe. Prasiolith ist erst seit dem 20. Jahrhundert als Schmuckstein bekannt, da die grüne Farbe meist durch Brennen von Amethyst erzielt wird. Historische Überlieferungen oder Mythen sind kaum belegt.

Pflege

Prasiolith kann mit lauwarmem Wasser und milder Seife gereinigt werden. Ultraschall- und Dampfreinigung sollten vermieden werden, da Spannungsrisse entstehen können. Direkte Sonneneinstrahlung und starke Hitze können die Farbe verändern. Kontakt mit Parfum, Kosmetika und Salzwasser möglichst vermeiden; getrennt von härteren Steinen aufbewahren.

Echtheit erkennen

Echter Prasiolith ist meist an seiner blassgrünen Farbe und guten Transparenz zu erkennen. Die meisten Prasiolithe im Handel entstehen durch Brennen von Amethyst oder seltener Citrin; natürliche grüne Quarze sind äußerst selten. Imitationen aus gefärbtem Glas oder anderen Quarzen kommen vor.

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