
Labradorit
Feldspat mit schillerndem Farbspiel (Labradoreszenz).
Auch bekannt als: Spektrolith
- Farbe
- grau mit blauem Farbspiel
- Herkunft
- Kanada, Madagaskar, Finnland
- Chakra
- Stirn
- Sternzeichen
- Skorpion, Schütze
- Themen
- Schutz, Intuition
- Härte (Mohs)
- 6–6,5 (Labradorit ist für Schmuck geeignet, sollte aber vor allem bei Ringen und Armbändern vor harten Stößen und Kratzern geschützt werden.)
- Mineralklasse
- Feldspat-Gruppe, (Ca,Na)(Al,Si)₄O₈
Beschreibung
Labradorit ist ein faszinierender Feldspat, der durch sein einzigartiges Farbspiel – die sogenannte Labradoreszenz – besticht. Je nach Lichteinfall schillert er in Blau-, Grün- und Goldtönen auf meist grauer Grundfarbe. Bedeutende Vorkommen liegen in Kanada, Madagaskar und Finnland. Aufgrund seines besonderen Glanzes ist Labradorit ein beliebter Schmuckstein für Anhänger, Ohrringe und dekorative Schmuckstücke.
Überlieferte Bedeutung
Labradorit gilt als Stein der Intuition und des Schutzes. Viele verbinden sein Farbspiel mit Fantasie und Kreativität.
Geschichte
Labradorit wurde erstmals 1770 auf der Halbinsel Labrador in Kanada beschrieben, nach der er benannt ist. Sein faszinierendes Farbspiel machte ihn schnell zu einem begehrten Schmuckstein. In der Mythologie der Inuit galt er als versteinertes Nordlicht.
Pflege
Labradorit kann mit lauwarmem Wasser und etwas milder Seife gereinigt werden. Ultraschall- oder Dampfreinigung sollte vermieden werden, da der Stein empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren kann. Direkte Sonneneinstrahlung und starke Hitze können das Farbspiel beeinträchtigen. Kontakt mit Parfum, Kosmetika und Salzwasser möglichst vermeiden; getrennt von härteren Steinen aufbewahren.
Echtheit erkennen
Echter Labradorit zeigt ein charakteristisches, irisierendes Farbspiel (Labradoreszenz), das je nach Lichteinfall variiert. Der Stein wird selten behandelt, gelegentlich aber gefärbt oder geölt, um die Farben zu verstärken. Imitationen bestehen meist aus Glas oder anderen Feldspäten ohne echtes Farbspiel.
Mondstein
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