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Chrysokoll

Chrysokoll

Kupfermineral in Meeresfarben.

Farbe
türkis, blaugrün
Herkunft
Peru, Chile, Arizona
Chakra
Hals, Herz
Sternzeichen
Stier, Zwillinge
Themen
Ruhe, Weiblichkeit
Härte (Mohs)
2–4 (Chrysokoll ist relativ weich und empfindlich gegenüber Kratzern und Stößen, daher sollte er in Ringen und Armbändern mit Vorsicht getragen werden.)
Mineralklasse
Kupfersilikat-Mineral, chemische Formel: (Cu,Al)₂H₂Si₂O₅(OH)₄·nH₂O
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Beschreibung

Chrysokoll ist ein attraktives Kupfersilikat-Mineral, das durch seine leuchtenden türkis- bis blaugrünen Farbtöne auffällt. Häufig zeigt er marmorierte oder gebänderte Strukturen und wird oft in Peru, Chile und den USA gefunden. Im Schmuckbereich wird Chrysokoll vor allem für Anhänger, Ohrschmuck und Ketten verwendet, wobei er meist als Cabochon geschliffen wird. Aufgrund seiner geringen Härte ist er vor allem für weniger beanspruchte Schmuckstücke geeignet.

Überlieferte Bedeutung

Chrysokoll gilt als Stein der Ausgeglichenheit. Er wird traditionell mit Sanftmut und Ausdruck verbunden.

Geschichte

Der Name Chrysokoll stammt aus dem Griechischen und bedeutet 'Goldleim', da das Mineral im Altertum als Flussmittel bei der Goldverarbeitung verwendet wurde. Bereits in der Antike war Chrysokoll als Schmuck- und Dekorstein geschätzt. Historisch wurde er mit Weisheit und Kommunikation in Verbindung gebracht.

Pflege

Chrysokoll sollte nur mit lauwarmem Wasser und ggf. milder Seife gereinigt werden. Ultraschall- oder Dampfreinigung ist nicht geeignet, da der Stein empfindlich auf Hitze und Vibrationen reagiert. Direkte Sonneneinstrahlung und starke Hitze können die Farbe beeinträchtigen. Kontakt mit Parfum, Kosmetika und Salzwasser vermeiden und getrennt von härteren Steinen aufbewahren.

Echtheit erkennen

Echter Chrysokoll zeigt oft eine unregelmäßige, natürliche Farbverteilung und kann mit Quarz durchsetzt sein. Häufig werden Steine stabilisiert oder mit Kunstharz behandelt, um sie widerstandsfähiger zu machen. Imitationen bestehen meist aus gefärbtem Howlith, Magnesit oder Glas.

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